Konzept NMS Pamhagen
Mai 2009

 1  IST-Stand

 Die HS Pamhagen hat in den letzten Jahren folgende Entwicklungen in den angeführten Bereichen umgesetzt:

 1.1 Unterricht

Hier gibt es einige Erfahrung mit offenem Lernen in mehreren Fächern. Es gibt auch Erfahrungen mit selbsterstellten Arbeitsplänen. Klippert´sche Methoden werden zum Teil von allen Lehrern/Lehrerinnen angewendet. Jedes Jahr gibt es Projekte und fächerübergreifende Vorhaben. eLearning wird vielfältig auch in schulübergreifenden Projekten eingesetzt (z. B. in Projekten wie Mozart im Netz, Haydn im Netz, web2.0-Nationalpark). LMS wird in allen Schulstufen und in vielen Fächern eingesetzt.

1.2 eLearning

Als eLSA-Schule und EPICT Pilotschule hat eLearning einen besonders hohen Stellenwert. In den Unterrichtsgegenständen werden Anwender- und Lernprogramme für selbstständiges Lernen und Simulationsgrogramme vom Internet für die Darstellung verschiedener Problemstellungen vielfältig verwendet.

Internetrecherchen werden für eigenständiges Erarbeiten, Emails, Foren und LMS-Chats in Interaktionen beim Lernen genutzt.

Allen Schülern und Schülerinnen werden ECDL-Prüfungen bzw. Trainingsmöglichkeiten angeboten.

Bei schulübergreifenden Projekten werden auch Videopräsentationen eingesetzt.

Jede Klasse hat einen Beamer mit Computer und Internetanschluss - diese Einrichtung wird von den Lehrern/innen und Schülern/innen im Unterricht genutzt.

 1.3 Kulturelle und interkulturelle Projekte

Kulturelle und interkulturelle Projekte werden an der Hauptschule Pamhagen seit Jahren umgesetzt. Die Palette reicht von Einstudieren von Musicals über diverse künstlerische und kreative Projekte bis hin zu Teilnahmen an verschiedenen Wettbewerben.

Bei Projekten gibt es immer wieder Kooperationen mit lokalen, regionalen und internationalen Partnern wie zum Beispiel der Musikschule im Ort und der Partnerschule in Ungarn oder dem Kulturverein in Sopron. Diese Partner nehmen auch an Web-basierten Projekten teil.

 1.4 Bewegung und Sport

Bewegung und Sport wird in der Hauptschule Pamhagen als wichtige Grundlage der Handlungs- und Kommunikationsfähigkeit des Menschen gesehen. Dementsprechend breit gefächert ist auch das Angebot an der Schule. Es reicht von verschiedenen Ballsportarten über Leichtathletik bis hin zu Projektwochen mit sportlichem Schwerpunkt. Teilweise werden diese sportlichen Programme mit der ungarischen Partnerschule absolviert.

Auf die Gesundheitserziehung wird an der Schule verstärktes Augenmerk gelegt. Daher gibt es ein Konzept für bewegungsorientierte Tage und  Kurzturnen während des Unterrichts, ergänzt durch eine gesunde Jause. Hierbei gibt es eine gute Zusammenarbeit mit den örtlichen Vereinen im Bereich Fußball aber auch mit der Polizei hinsichtlich Selbstverteidigung.  

 1.5 Sprachen

An der Hauptschule Pamhagen nehmen auch Schüler und Schülerinnen aus Ungarn am Unterricht teil. Daher hat die Nachbarsprache einen entsprechenden Stellenwert. Allen Schülern und Schülerinnen wird Ungarisch als Unverbindliche Übung angeboten. Der Spracherziehung kommt sowohl in der Muttersprache als auch in der ersten lebenden Fremdsprache eine besondere Bedeutung zu.

Der Erwerb einer entsprechenden Lesekompetenz wird durch das Lernprogramm „Lesefit“, die Methodentage und den Besuch von Theatervorstellungen unterstützt. CLIL-Projekte (Content language integrated learning), eine zusätzliche Unterrichtsstunde für englische Konversation und die Besuche von englischen Theatervorführungen bilden Zusatzangebote für einen umfassenden Fremdsprachenerwerb. 

 

2   Pädagogische Leitgedanken / Pädagogisches Leitbild

Die Neue Mittelschule Pamhagen orientiert sich bei der Entwicklung und Umsetzung ihrer Konzepte an folgenden pädagogischen Leitgedanken.

 2.1 Wir legen Wert auf ein positives Miteinander
Wir pflegen einen wertschätzenden Umgang zwischen Lehrer/Lehrerinnen, Schüler/Schülerinnen und Eltern und schaffen eine Atmosphäre, die geprägt ist von gegenseitigem Respekt, Toleranz und Offenheit.

2.2 Wir bieten individuelle Entfaltungsmöglichkeiten
Wir fördern unsere Schülerinnen und Schüler entsprechend ihrer Begabungen und unterstützen sie auf ihrem Weg zum Aufbau eines entsprechenden Selbstwertes.

2.3 Wir pflegen eine neue Kultur des Lernens 
Personalisiertes Lernen und vielfältige Differenzierungsmaßnahmen bilden den Rahmen für unseren Unterricht. Selbständigkeit im Erwerb von Wissen und Selbstverantwortung für das eigene Lernen sind uns ein besonderes Anliegen, daher gestalten wir Lernprozesse so, dass unsere Schüler und Schülerinnen in hohem Maße selbsttätig und selbstorganisiert Lernen lernen. Wir legen Wert auf den Erwerb entsprechender Kompetenzen (EU-Bildungsziele).

Lernnetzwerke bilden einen äußeren Rahmen für die neue Kultur des Lernens. Durch  Vernetzung von Fachinhalten in Form von projektorientierten Lernsequenzen aber auch durch gemeinsames Lernen und gemeinsame Arbeitsformen mit dem Kooperationspartner HAK bzw. der ungarischen Partnerschule fördern wir  vernetztes und systemisches Denken und Handeln. 

2.4 Wir verstehen eLearning als wichtige Kulturtechnik
Der Erwerb informationstechnologischer Kenntnisse hat sich zur vierten Kulturtechnik entwickelt. Wir legen daher besonderen Wert auf eine fundierte Ausbildung in diesem Bereich. 

2.5 Wir leben an der Grenze zu Ungarn und in der Mitte Europas
Der Nachbarsprache Ungarisch kommt an unserer Schule eine besondere Bedeutung zu. Wir ermöglichen unseren Schülern und Schülerinnen, diese Sprachekompetenz    zu erwerben und zu erweitern. Damit bieten wir auch unseren Schülern und Schülerinnen aus Ungarn einen muttersprachlichen Unterricht. Wir leisten dadurch einen Beitrag zu einer  Erziehung zu Toleranz, Weltoffenheit und Interkulturalität.

 

3   Standortbezogener Modellplan

3.1 Neue Lernkultur und eLearning

Eine neue Kultur des Lernens soll am Standort in besonderer Weise durch die Förderung von eigenständigem und selbsttätigem Lernen umgesetzt werden.  Dabei wird auf die  Vernetzung mit eLearning besonderer Wert gelegt. Lernende sind heute gefordert, aktiv zu sein und sich ihren Wünschen, Neigungen, Fähigkeiten und den jeweiligen Erfordernissen entsprechend Wissen aktiv anzueignen. Dabei ist in der heutigen Gesellschaft besonders wichtig, den Aufbau von Medien-, Informations- und Computerkompetenz zu fördern. Deshalb soll der Nutzung des Internets, von Lernmanagementsystemen und Lernplattformen, von web- und computerbasierten Trainingsanwendungen, von virtual classrooms, von interaktiven Whiteboards zur Unterstützung von selbständigem Lernen und für den Erwerb von Kompetenzen an der NMS Pamhagen genügend Raum gewidmet werden.

Die wesentlichen Elemente der neuen Lernkultur in der Umsetzung sollen sein:

 
3.1.1 Personalisiertes Lernen - innere Differenzierung

Dies soll in besonderer Weise durch Teamteaching und der Bildung von flexiblen Kleingruppen erreicht werden. Dabei spielt der Einsatz der neuen Techniken eine wichtige Rolle.  Lernprogramme, Plattformen, Internet und Office Anwendungen stellen ein entscheidendes Werkzeug für selbständiges und selbsttätiges Lernen in offenen Lernzeiten dar.

3.1.2 Tagesbesprechungen

Im Unterrichtsablauf werden täglich Fixzeiten vorgesehen, um überfachliche Anliegen, wie Lernen lernen, Lernen reflektieren, Soziales Lernen, ….  systematisch zu fördern und zu begleiten.  Diese Tagesbesprechungen mit den Schülerinnen und Schülern erfolgen auf integrativer Basis. Jeder Schultag beginnt mit einer Doppelstunde. Von dieser Doppelstunde wird jeweils die erste halbe Stunde für obige Anliegen verwendet.

Am Freitag wird ebenfalls in einer Doppelstunde in der letzten halben Stunde, die Unterrichtswoche rückblickend reflektiert. Dadurch sollen die Schüler und Schülerinnen vor allem die Verantwortung für ihr eigenes Lernen schrittweise übernehmen.

3.1.3 Fächerübergreifende Arbeitsformen / Lernfelder

Dem fächerübergreifenden und vernetzten Lernen soll durch die Bildung temporärer Lernfelder entsprochen werden. Ein Lernfeld ist jene Lernzeit, in der Schüler und Schülerinnen in hohem Ausmaß selbstständig, selbsttätig und eigenverantwortlich lernen. Dem Experimentieren, Erforschen und selbsttätigen, praktischen Handeln wird ein bedeutender Stellenwert zugeordnet. Die Arbeit im Lernfeld soll letztendlich auch zum Aufbau eines naturwissenschaftlichen Verständnisses beitragen.

Die Unterrichtsstunden jener Gegenstände, die ein Lernfeld bilden, werden zeitlich hintereinander gesetzt. Jene Lerninhalte aus den beteiligten Gegenständen, die sich in besonderer Weise dafür eignen, werden zu Flächenthemen zusammengeführt. Durch Blockung der beteiligten Unterrichtsgegenstände werden größere Lernsequenzen ermöglicht. Die jeweiligen Flächenthemen der Lernfelder liegen in schuleigenen Planungen auf. Alle anderen Lerninhalte bleiben im jeweiligen Fach bestehen.

Folgende Lernfelder werden gebildet:

Klasse

Gegenstände

Stunden

Bezeichnung

1.

BU + GW

3

Lebensraum Pannonien

1.

BE + ME

4

Kreatives Lernfeld

2.

PH + TW

3

Naturwissenschaftlich- technisches Lernfeld

2.

GW + GS

3

Sozial – wirtschaftskundliches Lernfeld

3.

PH + GS

3

Historisch - technisches Lernfeld

4.

BU+CH+EH

5

Biologisch - naturwissenschaftliches Lernfeld

4.

BE + ME

2

Kreatives Lernfeld

Das Arbeiten in den Lernfeldern ist geprägt durch selbsttätiges und selbstständiges Handeln; dem Einsatz der neuen Medien wird dabei besonders Rechnung getragen. 

 3.1.4 Projekte und Praktika

Projekte und Praktiken runden das selbstständige und selbsttätige Lernen ab und stellen besondere „Trainingszeiten“ der zu erwerbenden Kompetenzen dar. Für die Projekte und Praktika wird eine schulinterne Planung inklusive der zu trainierenden Kompetenzen erstellt. Die Projektzeiten werden vorwiegend auch dafür genutzt, um mit anderen Schulen in der Region und mit der Partnerschule in Ungarn unter Einsatz neuer Techniken - wie Lernplattformen des Internet - zu kooperieren.

3.2 Naturwissenschaften

Dem Identifizieren von naturwissenschaftlichen Fragestellungen, die Anwendung naturwissen­schaftlichen Wissens zur Beschreibung, Erklärung und Vorhersage naturwissenschaftlicher Phänomene sowie die Nutzung naturwissenschaftlicher Begründungen wird an der NMS Pamhagen in Form von Lernfeldern entsprochen (siehe dazu Kapitel Fächerübergreifende Arbeitsformen / Lernfelder). Dabei soll dem problem- und anwendungsorientierten Lernen und der Förderung von naturwissenschaftlichem Verständnis breiter Raum gewidmet werden. Dem Konzept der NMS entsprechend werden dabei computerbasierte Trainingsprogramme und eLearning Sequenzen – aber auch Internet und Lernplattformen – zum selbstständigen Erarbeiten und Erwerben von Kompetenzen eingesetzt.

3.3 Sprache

Eine intensive Sprachausbildung und die Erprobung neuer Formen im Sprachunterricht und mehrsprachiger Erziehung durch fächerübergreifenden kommunikativen Unterricht erhält einen höheren Stellenwert. Die Lage unserer Region  bzw. die historische und kulturelle Situation lassen der Nachbarsprache Ungarisch eine besondere Bedeutung zukommen.

Die Lernenden zu motivieren, Kompetenzen in mehreren Sprachen zu erwerben, sie zu ermutigen, ihre Sprachkenntnisse und kulturellen Erfahrungen zu erweitern, lebensbegleitende Motivation zum Sprachen lernen zu wecken, den Wert von Mehrsprachigkeit und Multikulturalität aufzuzeigen und Erziehung zu gegenseitigen Achtung und Verständigung sind an der NMS Pamhagen leitende Ziele. Die Grenznähe der NMS Pamhagen bringt es mit sich, dass auch Kinder aus Ungarn am Unterricht teilnehmen. Ungarisch wird andererseits auch an den Sprengelvolksschulen Pamhagen und Wallern als Unverbindliche Übung unterrichtet. Um all diesen Kindern den vertiefenden Erwerb der ungarischen Sprache zu ermöglichen, wird in der 5. und 6. Schulstufe Ungarisch als Unverbindliche Übung und in der 7. und 8. Schulstufe als Pflichtgegenstand (zweite lebende Fremdsprache) unterrichtet. Die grenznahe Lage des Standortes zu Ungarn eignet sich auch besonders zu einer verstärkten Kooperation mit der ungarischen Partnerschule.

Zielsetzung des Fremdsprachunterrichts ist die Entwicklung der kommunikativen Kompetenz in den Fertigkeiten: Hören, Lesen, Sprechen, Schreiben. Den pädagogischen Auftrag zur bestmöglichen Entwicklung des Leistungspotenzials der Schüler und Schülerinnen sehen wir als elementares Prinzip jedes Unterrichts. Dies soll erreicht werden durch:

 o          Einführung des Lehrwerks „More“  basierend auf den Bildungsstandards

o          Team-Teaching

o          Differenzierte Unterrichtsgestaltung

o          Intensives Individualisieren des Unterrichts

o          Fächerübergreifende Projekte

o          Englisch als Arbeitssprache bei bestimmten Themen

o          Zeitweiser Einsatz eines Native Speakers in der 7. und 8. Schulstufe

Dem eLearning Konzept der Schule entsprechend werden im Sprachunterricht sowohl die neuen Medien intensiv eingesetzt (Medienverbund mit Audio-CDs, DVDs, Cyber Space, Lernsoftware, Bildfolien, ...) als auch mit Neuen Mittelschulen der Region (zum Beispiel NMS Illmitz) Online communities gebildet.

3.4 Lernerfolgsrückmeldungen   

Die Neue Lernkultur baut auf Eigenverantwortung und autonomen Lernen auf. Einsichtiges Lernen braucht aber Feedback, um überprüfen zu können, ob Lerninhalte  auch verstanden wurden. Schulische Leistungsbeurteilung steht daher im Dienst der Bildung. Sinn und Zweck der pädagogischen Leistungsbeurteilung ist die Hilfestellung, um Fähigkeiten und Anlagen zu entwickeln und eine Ich-Identität mit einer Einschätzung der eigenen Fähigkeiten zu gewinnen.

Das schuleigene Konzept der Lernerfolgsrückmeldung trägt diesem Aufbau der Eigenverantwortung Rechnung. Die Schüler und Schülerinnen werden in die Dokumentation und Reflexion des Leistungszuwachses einbezogen. Zu diesem Zwecke werden an der NMS Pamhagen Reflexionsbögen für überfachliche Kompetenzen ausgearbeitet; diese werden in der Tagesbesprechung eingesetzt. Diese Reflexionsbögen werden sowohl für eine Selbsteinschätzung als auch für eine Fremdeinschätzung (Lehrer/innen, Eltern, Mitschüler/innen) verwendet. Der fachliche Lernzuwachs wird durch Lernzieleinschätzungen und Lernzielkontrollen dokumentiert

In der Tagesbesprechung werden die Schüler und Schülerinnen systematisch angeleitet, ihre Lernzuwächse in einer Portfoliomappe zu sammeln. Damit soll auch sichergestellt werden, dass die Schüler und Schülerinnen schrittweise die Verantwortung für ihr eigenes Lernen übernehmen.

3.5 Schulautonome Stundentafel

Stundentafel - autonom

AHS

 

 

 

 

1

2

3

4

Summe

Religion

2

2

2

2

8

Deutsch

4

4

4

4

16

Englisch

4

4

3

(+1)

15

2. lebende 
Fremdsprache

 

 

(+3)

(+3)

6

Geschichte

 

2

(-1)

2

5

Geografie

2

1

2

2

7

Mathematik

4

4

4

3

15

Geom. Zeichnen

 

(+1)

 

 (-2)

1

Biologie

(-1)

2

2

2

7

Chemie

 

 

 

2

2

Physik

 

1

2

2

5

Musik

2

2

(-1)

1

6

Bildn. Erziehung

2

(-1)

2

(-1)

6

Text./Techn. Werken

2

2

 (-2)

 (-2)

4

Beweg. Sport

4

(-1)

3

3

13

Berufsorientierung

 

 

 

 

0

Ernährung

 

 

1(+1)

1(+1)

2

Informatik

1(+1)

1(+1)

 

 

2

 

28

30

30

32

120


3.6 Lehrplanumschichtungen

Geschichte und Sozialkunde – 3. Klasse

Folgende Bereiche werden in die 4. Klasse verlagert:

Historismus – Sezession – Jugendstil: Wien – die Kulturhauptstadt

 Geometrisches Zeichnen

Teile des Kernbereichs werden in Mathematik verlagert.

M2:    Kartesisches Koordinatensystem

M3: Perspektive: Grundeigenschaften und ihre Anwendungen auf einfache 
           Darstellungen

M4:     Ellipse: Anschauliche Erzeugung; Eigenschaften; Anwendungen

Krumme Flächen: Beispiele, Darstellungsskizzen; Betrachtung und 
Darstellung: Drehzylinder, Drehkegel, Kugel

Modellierungsvorgänge; Annäherung im Rahmen geeigneter 3D-Systeme

 Biologie und Umweltkunde – 1. Klasse

Folgende Kernbereiche werden in andere Pflichtgegenstände verlagert.

Mensch und Gesundheit: Grundlagen der Bewegung, daran beteiligte Organe; Bewegung – Gesundheit – Wohlbefinden in das Fach Bewegung und Sport  

Das Kapitel Tiere und Pflanze

Organismen, sowie Vertreter der Wirbeltiere, die für das Ökosystem Wald von Bedeutung sind, werden in den Kernbereich der 2. Klasse verlagert.

Musik - 3. Klasse

Musikpraxis: Das Umsetzen von Musik in Tanz-  und Bewegungsgestaltungen wird schwerpunktmäßig in die erste und zweite Klasse umgeschichtet.

Bildnerische Erziehung      

In Bildnerischer Erziehung werden in der 2. und 4. Klasse keine Inhalte gekürzt. Es wird nur entsprechend der Kürzungen im Kernbereich jedes Teilgebiet weniger intensiv behandelt.

Englisch - 4. Klasse  (Zusatzstunde)

Der Lernstoff wird um folgende Themen erweitert:

Welcome to the USA

Daily routines, free-time activities

English as a world language

Help for the Third World (ev.Projektarbeit)

Alcohol and cigarettes for teenagers?

Checklists: Situational dialogues, Grammer exercises

Ernährung und Haushalt

Das Fach Ernährung und Haushalt wird an der NMS Pamhagen eingeführt. Daher wird der Lehrplan der Hauptschule in Kraft gesetzt.   

 3.7 Einsatz der HAK-Lehrer/innen

Gemeinsamer Unterricht von APS- und AHS-Lehrern und Lehrerinnen

An jeder Pilotschule unterrichten sowohl APS- wie auch AHS-Lehrerinnen und -Lehrer gemeinsam. Dies kann sowohl in Form von Teamteaching als auch als Einzellehrerin oder Einzellehrer in ausgewählten Gegenständen geschehen. Die Art der Umsetzung geht aus dem jeweiligen Konzept der Einzelschule hervor.

Klasse

Gegenstände – Stundenausmaß

1.

Deutsch – 2 Stunden

Englisch – 2 Stunden

Mathematik – 2 Stunden

2.

Deutsch – 2 Stunden

Englisch – 2 Stunden

Mathematik – 2 Stunden

3.

Ungarisch – 3 Stunden

Englisch – 3 Stunden

 

4.

Ungarisch – 3 Stunden

 

Mathematik – 3 Stunden

 

 

 

 

 

 

 

3.8 Berechtigungen

Alle SchülerInnen, die am Ende der 4. Klasse (8. Schulstufe) das Bildungsziel des Realgymnasiums erreichen, erhalten ein Abschlusszeugnis, das sie zum Besuch einer realgymnasialen Oberstufe sowie einer berufsbildenden mittleren und höheren Schule berechtigt.

Wenn zusätzlich in der Zweiten lebenden Fremdsprache eine positive Beurteilung ausgewiesen ist, berechtigt das Abschlusszeugnis zusätzlich zu den oben angeführten Berechtigungen auch zum Besuch einer gymnasialen Oberstufe.

 Ab der 7. Schulstufe wird als zweite lebende Fremdsprache Ungarisch angeboten. In Anlehnung an die Ausführungen des Modellplans „Neue Mittelschule“ des Burgenlandes ist es unser Anliegen und auch Ziel von Fördermaßnahmen, allen SchülerInnen den Besuch der zweiten lebenden Fremdsprache zu ermöglichen.

 

4  Entwicklungsthemen

 Zu folgenden Themen werden Entwicklungspläne erstellt. In diesen Plänen werden auch Indikatoren und Selbstevaluationsmaßnahmen angegeben.

o       Tagesbesprechung

o       Neue Lernkultur

o       Lernerfolgsrückmeldungen

o       Lernfelder

 

5  Entwicklungsplan - Neue Lernkultur

5.1 Ziele:

-         Förderung von Methoden-, Kommunikations- und Präsentationskompetenz

-         Auf- und Ausbau der Selbst- und Sozialkompetenz

-         Entwicklung der Eigentätigkeit und Selbstständigkeit der Schüler und Schülerinnen

-         Weiterentwicklung der respektvollen Team-, Konferenz- und Gesprächskultur unter den Lehrern/Lehrerinnen 

-         Aufbau einer Reflexions- und Feedback-Kultur unter den Lernenden

5.2 IST-Stand

An der Schule gibt es erste Erfahrungen mit dem Einsatz von Methoden der Neuen Lernkultur. Im vorigen Schuljahr gab es erstmals Methodentage in den 1. und 2. Klassen. Alle Lehrer und Lehrerinnen haben schulinterne eine Ausbildung in Klippert-Methoden absolviert. eLearning ist ein integrierter Bestandteil in allen Unterrichtsgegenständen. Die entsprechende Ausrüstung (Internet, Beamer) ist in allen Klassen vorhanden. Die Schule hat über die Lernplattform LMS an verschiedenen Projekten mit anderen Schulen des Landes teilgenommen und diese initiiert und betreut. Offenes Lernen und Stationenbetrieb werden häufig in der Schule eingesetzt. Projektorientierte Vorhaben werden jährlich umgesetzt. Hinsichtlich der Eigenständigkeit und Selbstständigkeit der Schüler und Schülerinnen besteht noch ein großes Entwicklungspotential - ebenso in einer Feedback-Kultur. Gemeinsame Planungen und Entwicklungen im Lehrer/innenteam werden nur in einzelnen Fächern in kleinen Bereichen umgesetzt.

 5.3 Vorhaben

·        Erstellen einer Planung über vier Jahre für Kompetenztraining (Methoden-, Team – und Sozialkompetenzen)

·        Vernetzen von Tagesbesprechung und Unterricht: Zuordnen von Themen, Bereichen und Feldern in die einzelnen Tagesbesprechungen

·        Erstellen von Reflexionsbögen

·        Einrichten von Teambesprechungszeiten

·        Absprechen bezüglich des Einsatzes der neuen Techniken in allen Gegenständen

·        Absprachen hinsichtlich Lernzuwachsmessung, Dokumentation der erreichten 
Lernziele , … 

  5.4 Indikatoren

Schüler und Schülerinnen können sich hinsichtlich ihrer Leistungen richtig einschätzen

Schüler und Schülerinnen dokumentieren selbstständig und systematisch ihren eigenen Lernfortschritt

Schüler und Schülerinnen arbeiten selbstständig in Gruppen und im Team

Schüler und Schülerinnen versuchen  Konflikte konstruktiv zu lösen

Schüler und Schülerinnen können Arbeitspläne erstellen und das Lernen selbstständig organisieren

Schüler und Schülerinnen wissen um die eigenen Stärken Bescheid

Es gibt einen wertschätzenden Umgang miteinander  

Lehrer und Lehrerinnen entwickeln und planen regelmäßig im Team

Schüler und Schülerinnen verwenden die neuen Techniken für die Erarbeitung und Präsentation von Lernergebnissen

Es gibt ein Schulkonzept in Hinblick auf die Lernziel- und Lernzuwachsmessung

 5.5 Instrumente

Strukturierte Unterrichtsbeobachtung

Analyse der Reflexionsbögen und anderen Dokumenten

Strukturierte Interviews

Checkliste

 5.6 Aktionsplan

Teilvorhaben

Wer?

  Bis wann?

Evaluation

Jahresplanung über Kompetenztraining (Methoden-, Team – und Sozialkompetenzen)

Gertraud
Wüger
Theresia
Deutsch

2. Schulwoche

Gertraud
Wüger
Theresia
Deutsch

Vernetzen von Tagesbesprechung und Unterricht

Anna Adrian
Anna Maria
Unger

2. Schulwoche

Anna Adrian
Anna Maria
Unger

Erstellen von Reflexionsbögen

Josef Mayer
Franz Hafner

2. Oktoberwoche

Josef Mayer
Franz Hafner

Einrichten von Teambesprechungszeiten

Konrad  Unger
Bernadette Andert

9. September 2009

Konrad  Unger
Bernadette Andert

Einsatzes der neuen Techniken in allen Gegenständen

Martina
Schneider
NN

4. Schulwoche

Martina
Schneider
NN

Lernzuwachsmessung, Dokumentation der erreichten Lernziele 

Dr. Siegfried
Ebersdorfer
NN

4. Schulwoche

Dr. Siegfried
Ebersdorfer
NN

Konzept Neue Mittelschule Pamhagen

Beschluss des Schulforums am 23.06.2009

 Die Eltern wurden informiert, dass im standortspezifischen Konzept fehlende konkrete 
Angaben zu:

·        Aufnahmevoraussetzungen,

·        Lehrplanausweisung und Berechtigungen,

·        Lehrplanumstufungen,

·        Innere Differenzierungsmaßnahmen statt Leistungsgruppen,

·        Differenzierte Leistungsbeschreibungen,

·        Förderung von Kindern mit SPF

sind im genehmigten Modellplan Burgenland vom 28.01.2008 des bm:ukk enthalten.

Die Informationen wurden in der Schulforumssitzung vom 23.06.2009 weitergegeben. Das schriftliche Konzept liegt dem Beschluss bei.

Ziel des Burgenländischen Modellplans ist, jedem Kind eine zweite lebende Fremdsprache anzubieten.